Sport Club Hassenroth
. - 1973 e.V.

Strecke

10:00 Frühstück Sportheim Hassenroth

11:30 Abmarsch

14:00 Kirschgarten in Hembach

16:00 Abmarsch

17:30 Gumpersberg "Jonny"

Bericht

Unser sportliches Motto im Training lautet: „Wir lassen den Ball laufen“. Das gelingt zwar nicht immer, aber wir versuchen es. Dieses sportliche Motto haben wir für unsere Eröffnungswanderung leicht abgeändert. Es lautete ausnahmsweise: „Wir lassen das Bier laufen“. Man muss ja flexibel sein. Außerdem geling uns das mit dem „Bier laufen lassen“ in der Regel besser, als das gleiche Motto mit dem Ball.

Heiko und Ingmar hatten ab 10.00 Uhr zum Frühstück auf den Balkon von Heiko eingeladen. An beide Kollegen und ihre Familien vielen Dank für die liebevolle Bewirtung, das leckere Frühstück und die reichlich angebotenen Getränke. Und natürlich auch für die musikalische Unterhaltung während der gesamten Wanderung.

Folgende Künstler des gepflegten Fußballspieles fanden sich zur Eröffnungswanderung 2026 auf dem Balkon von Heiko zusammen:

Badu, Heiko, Holger, Hubert, Ingmar, Jacky, Klaus, Martin F., Martin G., Michael, Rainer, Sebastian O., Stefan und Wolfgang.

Das Wetter zeigte sich zu diesem Zeitpunkt von seiner besten Seite…strahlender Sonnenschein und eine Temperatur der Jahreszeit entsprechend. Leider trübte es im Laufe des Tages ein. Das tat der guten Stimmung aber nie einen Abbruch. Wir lassen uns doch von ein paar Wolken eine solche tolle Wanderung nicht vermiesen.

Unser Reiseleiter Stefan hatte diesmal eine ambitionierte Wanderung geplant: Von Hassenroth nach Hembach. Von Hembach nach Gumpersberg, und abschließend wieder zurück nach Hassenroth. So kamen doch einige Kilometer zusammen. Aber wir sind ja noch fit. Vielen Dank an Stefan für die Planung und die Reservierungen in den Gaststätten.

Vor so einer strammen und langen Wanderung war es für die Wanderer natürlich sehr wichtig, eine stabile Grundlage für die bevorstehenden Strapazen zu schaffen. Daher wurde vom angebotenen Essen und von den Getränken reichlich Gebrauch gemacht. Nach dem ersten Bier verspürte auch Jacky ein leichtes Hungergefühl und wollte sich ein Kochkäsebrot schmieren. Er kratzte den Kochkäse oben ab und wunderte sich, dass unter dem Kochkäse irgendwelche seltsame Sachen auftauchten. Daraufhin fragte er den Ingmar, was denn unter dem Kochkäse zu finden sei. Ingmar klärte den kleinen „Dabbes“ auf: Das war kein Kochkäse, sondern Schmalz. Und unter dem Schmalz lagen die dazugehörigen Grieben. Jacky bedankte sich artig für diese wichtige Information, schmierte sein Kochkäsebrot fortan als Schmalzbrot weiter und packte natürlich auch die wichtigen Grieben und Salz dazu. Seinem Gesicht nach hat ihm dieses „Kochkäseschmalzbrot“ sehr gut geschmeckt.

Auch das obligatorische Heilwasser durfte nicht fehlen. Es gab Birnenheilwasser und Kirschheilwasser, sowie dazu natürlich die „unkaputtbaren“ Gläschen. Die Zeiten, als die Flaschen einfach die Runde machten und jeder diese ansetzte, sind schon lange vorbei. Und das ist auch gut so und wesentlich hygienischer. Das Heilwasser wurde bei dieser Wanderung von Rainer transportiert. Hierfür an ihn vielen Dank.
Hubert hatte einen neuen Katalog von Jako dabei, da wir uns in diesem Jahr wieder einmal neu einkleiden wollen. Unter den anwesenden Kollegen wurde eine Vorauswahl getroffen. Die Mehrheit war für ein Poloshirt mit farblich abgesetzten Ärmel, damit das Shirt nicht so eintönig wirkt. Hubert besorgt demnächst einige Muster in verschiedenen Farben und Größen. Dann muss die endgültige Entscheidung fallen.
Um 11.30 Uhr blies unser Reiseleiter zum Aufbruch. Vorher wurde von einigen Kollegen der „Gute Laune Tanz“ aufgeführt. Somit war der Grundstein für eine wunderschöne und erfolgreiche Wanderung gelegt.

Die Familien von Heiko und Ingmar riefen uns hinterher: „Lasst euch recht viel Zeit“. Daraufhin meinte Martin F.: „Wir bringen euch die beiden Herren am nächsten Mittwoch wieder zurück“.

Sebi hatte per WhatsApp geschrieben, dass er eine Flasche Heilwasser vor seinem Haus rausstellt, die wir als Spende mitnehmen sollen. Hierfür vielen Dank an ihn.

Die Pinkelwertung dieser Wanderung sieht wie folgt aus: 1. Platz Badu, 2. Platz Martin F. und 3. Platz Michael. Wie immer, einen herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Pinkler.

An einem tollen Aussichtspunkt mit herrlichem Rundblick über unseren Odenwald, legten wir eine Heilwasserpause ein. Da der Weg von Hassenroth nach Hembach aber ohne richtigen Getränkestopp einfach nicht zu schaffen war, hatte Klaus oberhalb von Birkert an einer gemütlichen Bank etliche Getränke deponiert. Dort kamen wir ziemlich ausgetrocknet an. Die hier versteckten Getränke waren sehr wichtig, da sonst sicherlich die ersten Ausfälle zu beklagen gewesen wären. Hierfür an Klaus vielen Dank.

Zwischen Böllstein und Hembach gibt es den höchsten Punkt dieses Höhenzuges, markiert mit folgenden Schild: „Col de Böllstein 416 m“. Dort legten wir eine weitere Heilwasserpause ein und bekamen sogar Besuch von 3 Rehen, die in kurzer Entfernung an uns vorbei übers offene Feld liefen.

Mit leichter Verspätung kamen wir in Hembach im Gasthaus „Zum Kirschgarten“ an. Dort haben wir dann mit Getränken und Essen richtig zugeschlagen. Von „Heißer Schokolade“ mit „einem“ oder „zwei Schuss“, über Kaffee, Cola und Bier war alles dabei. Und auch das Essen war sehr breit gefächert, von Torte über Handkäse bis zur Wildplatte wurde alles vertilgt. Immerhin hatten wir eine lange Wanderstrecke hinter uns und mussten uns stärken für weitere Taten. Denn auch die nächste Etappe nach Gumpersberg war nicht ohne. Allerdings ging es dann, nach einem kurzen Aufstieg von Hembach nach Böllstein, nur noch bergab. 

Wir saßen sehr gemütlich und bei absolut guter Stimmung zusammen. Als Höhepunkt kamen dann auch noch zwei junge Frauen in die Gaststube und erhellten den Raum mit ihrer Schönheit. Da fingen bei einigen Wanderern die alten Augen an zu glänzen. Und das eine oder andere „Kopfkino“ hätte sicherlich einen Oscar verdient.

Um 16.30 Uhr starteten wir in Richtung Gumpersberg. Unterwegs gab es noch eine Heilwasserpause mit Gesang und Tanz. Mit einer Verspätung von 45 Minuten kamen wir beim Jonny an. Das war nicht schlimm, denn wir waren ja auf einer gemütlichen Wanderung und waren nicht wirklich an einen fixen Zeitplan gebunden. Beim Jonny wurden wir gewohnt gut bewirtet. Es gab viel zu lachen und es wurde auch wieder gesungen. Wobei bei dem einen oder anderen Wanderer eine gewisse Müdigkeit nicht zu übersehen war.

Wie immer ließen es sich die Hassenröther nicht nehmen, auch die letzte Etappe von Gumpersberg nach Hassenroth zu Fuß zu laufen, und auf eine Abholung per Auto zu verzichten. Dieser harte Kern startete um 20.30 Uhr. Und, ebenfalls wie immer, wurde am Tempelchen die letzte Heilwasserpause eingelegt. Der abschließende Weg ins Dorf führte am Haus von Sebastian O. vorbei. Dort gab es noch ein „Absacker-Bier“.

Vielen Dank an Sebastian O. Zudem wurde von dem harten Kern das Lied „Die kleine Kneipe“ geschmettert. Das war sicherlich in ganz Hassenroth zu hören. Angeblich gab es bei Rainer noch einen zweiten „Absacker“. Darüber wurde aber leider nichts überliefert.

Es war wieder einmal eine gelungen Veranstaltung unserer SG HKH. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten in diesem Jahr.


Wanderer

Badu, Heiko, Holger, Hubert, Ingmar, Jacky, Klaus, Martin F., Martin G., Michael, Rainer, Sebastian O., Stefan und Wolfgang.

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